Arbeitsanweisungen

19.Aug. 2020

Die Honigernte dürfte bei allen abgeschlossen sein. Meine Völker sind aber fertig aufgefüttert da eine Milbenbehandlung wegen der hohen Temperaturen noch nicht stattfinden konnte.

Ab dem kommenden Wochenende werden die Temperaturen unter 25 Grad liegen, so daß behandelt werden kann. Dies sollte unbedingt auch geschehen obwohl nur sehr wenig Milben zu finden sind. Ein Test mit Bodenwindel oder Schublade über 1 Woche gibt Aufschluß darüber wie viele Milben gefallen sind. Bei mehr als 10 gefallenen Milben sollte das entspr. Volk weiter beobachtet werden.

Egal mit welchen Mitteln behandelt wird, es muß zugelassen sein und das Verfahren eingehalten werden. Ameisensäure z.B. über 3 Wochen mit Schwammtuch je Volk 3 x 30ml, Api Life 3 x mit je 2 Streifen im Abstand von 2 Wochen. 

Wer das Verfahren "Brutscheune"  wählt (beschrieben links unter "Varroabehandlung") liegt immer richtig. Immer daran denken daß sich bei gutem Wetter die Anzahl der Milben auch durch Reininvasion wieder deutlich erhöhen kann.

Jetzt im August ist die beste Zeit noch alte oder leistungsschwache Königinnen auszutauschen, Die Annahmequote ist sehr hoch weil es nahezu keine Drohnen mehr in den Völkern gibt.

Gewicht nach der Auffütterung: Volk auf 2 Zargen mind 34 kg, auf 1 Zarge 25kg. Diese Zahlen gelten auch noch bis Mitte September, wenn´s eng wird, also bis dahin evtl noch nachfüttern.

Fluglöcher einengen, 5cm reichen, bei Ablegern 2 wegen Räuberei und Wespenangriffen.

Viel Erfolg,  Hans Werner


17.Juli 2020

Die Zeit des Honigschleuderns beginnt. Die Bienen fliegen kräftig, aber Tracht ist so gut wie gar nicht mehr festzustellen, die Gewichte gehen langsam aber stetig abwärts.

Da kein Nektar eingetragen wird, ist der Honig trocken, d.h. unter 17% Wassergehalt.

Es ist daher die Gelegenheit umgehend zu schleudern, danach etwas Futter (ca 4kg) zu geben und mit der Behandlung gegen die Milben zu beginnen. Jetzt beginnt die Milbenhochsaison. Wer zu spät mit der Behandlung beginnt, läuft Gefahr seine Völker zu verlieren. Egal ob mit Ameisensäure, Api Live, Milchsäure oder anderen Methoden, es muß nur gemacht werden. Hochwirksam ist eine Aktion mit der Brutscheune, siehe links in der Themengalerie "Varroabehandlung".

Behandlung kurzfristig und nicht erst Mitte oder Ende August oder noch später.

Baurahmen sind jetzt tabu, die Bienen bauen ihn nicht mehr aus. Mittelwände gehören bei den Wirtschaftsvölkern jetzt nicht mehr in den Brutraum, sie wären kontraprodukktiv und wirken als Sperre - Ausnahme: Ableger. Diese bauen noch und sollten weiterhin leicht gefüttert werden, damit hält man sie in Laune damit die Königin weiterhin viele Eier legt und ein überwinterungsfähiges Volk heranwachsen kann.

Ich verwende dafür immer Paketfutter, ein faustgroßes Stück reicht für ca 1 Woche.

Fluglöcher auf ca 3cm einengen, speziell bei den Ablegern. Räuberei kann sehr leicht entstehen! Darum schnell sein beim Herausnehmen der zu schleudernden Waben - und keine geschleuderten Waben - frei zugänglich - draußen präsentieren.

An warmen Tagen können sich vor dem Flugloch Bienen ansammeln, es ist dann zu warm im Stock, man nennt das "Bienenbart". Bei Einsetzen der Nachtkälte löst sich das "Problem" von allein.

Wabentürme mit Essigäure (Essig Essenz) schützen, ansonsten kommen schnell Motten und nisten sich ein. Sie zerfressen Waben und auch die Zargen.

Ziel sollte es sein, die Völker auf 2 Zargen zu überwintern und auch entsprechend aufzufüttern. Ich arbeite im Warmbau, nehme - um Verschimmeln zu vermeiden - hinten die beiden letzten Waben unten heraus, es sind dann nur 9 Waben in der unteren Zarge.

Viel Erfolg, Hans Werner


29. Juni 2020

Wir haben bisher ein gutes Bienenjahr und es scheint sich fortzusetzen.

Ableger entwickeln sich gut, auch ohne Zufüttern. Königinnen wurden/werden zügig begattet und der Honigertrag liegt über dem Mittel. Zur Zeit tragen die Bienen dunklen Honig ein, es ist Blatthonig. Noch blühen die Linden und der Weißklee, aber in ca 2-3 Wochen ist die Bienensaison gelaufen. Trotzdem müssen wir die Gewichte der Völker im Auge behalten. Sollte es aufgrund guter Tracht zu eng in der Beute werden, muß erweitert oder geschleudert werden. Sollte der Brutraum verhonigen, besteht die Gefahr daß noch wieder Schwarmtrieb aufkommt.

Mittelwände werden nur noch von den Ablegern ausgebaut und bestiftet. Baurahmen können jetzt entfallen.

Schlechte Völker (wenig Honigertrag und/oder Stecher) sollten eine neue Königin bekommen, das kann aber auch noch bis Anfang August erfolgen.

Nicht vergessen: Varroamittel für die Behandlung ab Mitte/Ende Juli bereithalten. Das gilt auch für das Winterfutter, direkt nach der letzten Schleuderung muß gefüttert werden.

Wer Lust hat, kann auch von seinen Topvölkern nachgezogene Königinnen auf unserer Belegstelle im Rehbrook aufstellen. Bei Interesse bitte bei mir melden.

Viel Erfolg,  Hans Werner


20. Juni 2020

Nach einer kleinen Trachtpause tragen unsere Bienen wieder fleißig Nektar ein. Himbeere, Brombeere, Schneebeere (auch Knallerbse), Weißklee und jetzt auch die Linde sind die derzeitigen Nektarbringer. ZumTeil hat auch die Akazie gehonigt, auch Blatthoniganteil ist an der dunklen Farbe sowie am Geruch zu erkennen. 

Der Schwarmtrieb dürfte weitestgehend vorüber sein - wenn genügend Platz vorhanden ist. Mittelwände werden nur noch von den Ablegern mit junger Königin ausgebaut. Baurahmen werden nur noch zögerlich ausgebaut, die Produktion von Drohnen versiegt.

Da sehr schönes Wetter für die kommenden Tage angesagt ist, Platz geben (zusätzliche Zarge wenn erforderlich). Der Brutraum sollte Honig - und Pollenfrei sein. Die Pollenwaben können raus und bei den Ablegern Verwendung finden.

Ersetzen durch leicht braune geschleuderte Waben, diese hat die Königin sehr gerne und bestiftet sie sehr zügig.

Brutwaben ab 24.6. nicht mehr aus den Völkern nehmen, das werden die Jungbienen für das kommende Jahr.

Viel Erfolg, Hans Werner


3. Juni 2019

Wir haben Hochsaison.

1. Obwohl der Raps ausgeblüht hat, haben wir Tracht.

Himbeeren, Akazien, Brombeeren und Schneebeeren blühen.

In ca 10 Tagen wird die Linde blühen.

Wer noch keine Ableger gemacht hat, für den wird es höchste Zeit. Nach dem 21.6. (Johanni) sollte man den Völkern keine Brutwaben mehr entnehmen (Ausnahme: Brutscheune).

Vorsichtshalber die Fluglöcher der Ableger einengen, es kommen ab Donnerstag 4.6. kältere Tage - ohne Tracht.

Kontrolle auf Weiselzellen sollte weitergeführt werden, ebenfalls der Tausch der Baurahmen um die Milben zu reduzieren. Mittelwände werden von den Wirtschaftsvölker nur noch zögerlich ausgebaut, Ableger freuen sich auf Mittelwände. Wenn das warme trockene Wetter anhält könnte es noch Blatthonig geben.

Wer möchte, kann seine Königinnen auch zur Begattung auf unsere Belegstelle im Rehbrook bringen. Mitglieder im Züchterring zahlen je 0,50 und Nichtmitglieder 1,- Euro pro Königin. Bei Interesse melden bei Heiner Just oder bei mir.

Noch ein Hinweis: Wenn ein Volk geschwärmt hat, fliegt die junge Königin nach 5 Tagen zur Begattung aus. Nach weiteren 5 Tagen geht sie - vorausgesetzt das Watter spielt mit - in Eilage. Man sollte also nie ungeduldig werden.

Viel Erfolg, Hans Werner


18.Mai 2020

Was ist angesagt: 1. Scheudern - noch bevor es ab Ende der Woche warm wird. Nur die Waben die mind 1/3 verdeckelt sind. Der Wassergehalt liegt bei etwa 16 %. Die Bienen füllen die Waben schnell wieder auf. Sobald der Raps durch ist (max noch 1 Woche) muß ohnehin geschleudert werden.

2. Ableger bilden, möglichst mit 3 Brutwaben mit aufsitzenden Bienen, Königin sollte beim Restvolk bleiben. 1 Futterwabe zugeben (ganz nach hinten) und 1 Mittelwand (vor der Brut). Bienen die jetzt schlüpfen haben keine Chance mehr Rapshonig einzutragen, also raus damit, max 10 Brutwaben (Deutsch-Normal) belassen. Das mildert den Schwarmtrieb und auch die Varroa-Belastung in den Altvölkern.

3. Natürlich weiterhin auch Kontrolle auf Weiselzellen und Baurahmen.

Die Waben der gebildeten Ableger haben Honigkränze, zusätzlich füttern also erst wenn keine Tracht mehr ist - so in ca 10 Tagen.

Fluglöcher der Ableger bis auf 2 cm einengen.

Was kommt nach dem Raps? Weißdorn mit Nektar und Pollen, evtl auch Akazie.

Viel Erfolg,

Hans Werner


8.Mai 2020

Wir erreichen jetzt die arbeitsreiche Zeit an den Völkern.

Was ist zu tun: 1. Schwarmkontrolle - sind Weiselzellen vorhanden? Kippkotrolle der oberen Zarge reicht nicht aus!

Oft sitzen die Weiselzellen am Rähmchen oder mitten auf der Wabe. Heißt: Genau hinschauen, Wabe für Wabe und das ab jetzt jede Woche. Wer Weiselzellen feststellt muß handeln. Nur 2 oder 3 verdeckelte Brutwaben rausnehmen reicht da nicht mehr, der Schwarmtrieb ist vorhanden. Fast alle verdeckelten Brutwaben sollten dann entfernt werden, gut um nen Ableger zu bilden. Am Sichersten ist es allerdings, die Königin mit ca 3 Brutwaben herauszunehmen und als neues Volk aufzustellen. Die Zellen können dann im "alten Volk" getrost stehen bleiben.

Beide Methoden sind etwa gleich effektiv.

So weit sollte es aber eigentlich gar nicht kommen. Wer genügend Platz gegeben hat, bleibt von diesem Problem verschont.

2. Erweiterung. Sobald die Bienen die Abdeck-Folie mit Wachsbau hochdrücken ist es höchste Eisenbahn.

Nächste Zarge geben, Honigwaben raus aus dem Brutraum und mit Mittelwänden und Baurahmen wieder auffüllen.

3. Baurahmen mit verdeckeltem Drohnenbau rausnehmen und gegen neuen ersetzen. Immer 2 Baurahmen in die obere Brutzarge hängen - bei mir hängen sie auf Platz 2, jeweils vorn und hinten.

Für Ableger ist es im Normalfall noch zu früh, es gibt noch keine geschlechtsreifen Drohnen. Erst 2 Wochen nach ihrem Schlupf können sie....

Unsere Belegstelle im Rehbrook wird am 28.Mai eröffnet, wer Interesse hat, bitte melden.

Viel Erfolg,

Hans Werner


30. April 2020

Homepage läuft wieder, wegen Anbieterwechsel konnte ich sie nicht bearbeiten - sorry.

Es hat sich einiges getan in der Zwischenzeit.

Habe von einem 1. Schwarm am 28.4. gehört, es sind also einige Dinge zu beachten. 

1. Kontrolle auf Schwarmzellen 

2. Haben die Völker ausreichend Platz - wenn alle Waben gut belagert sind, erweitern mittels Zusatzzarge. Dabei die bereits vorhandenen Waben die nur Honig enthalten, gleich nach oben hängen. Lücken durch Mittelwände und 1 Baurahmen ersetzen. Ca 10 Tage nach dem 1. Baur. den 2. einhängen. Baurahmen immer an die gleiche Stelle, bei mir ist das immer die 2. Wabe vorn und hinten, wer im Kaltbau arbeitet eben rechts und links, damit man nicht lange suchen muß. Wenn die Wabe total verdeckelt ist, rausnehmen und 24 Std. einfrieren. Danach auftauen und dann für die Vögel hinhängen (nicht erlaubt) oder gleich einschmelzen.

Völker, die jetzt immer noch auf 1 Zarge stehen, auf einer Brutzarge belassen, d.h. Gitter auf diese Zarge und den Honigraum obendrauf. Wenn´s eng wird, nächste Honigzarge aufsetzen. Das Verfahren funktioniert wunderbar und bleibt die ganze Saison so, es spart Arbeit.

Ziel sollte es sein, pro Volk immer ca 1 kpl. Zarge Mittelwände ausbauen zu lassen. Die Völker bauen nur bis Ende der Rapstracht! Ableger mit junger Königin auch deutlich länger.

Spitzenvölker mit sehr guten Königinnen und guten Standorten haben bereits die 4. Zarge drauf.

Viel Erfolg,

Hans Werner


18. April 2020

Nun sind wir schon da wo die Natur erst um den 23./24.4. sein sollte. Die Rapsblüte hat fast überall so früh begonnen wie nie zuvor. D.h. wir müssen einerseits die starken Völker erweitern und andererseits die schwachen Völker noch in Ruhe lassen. Erst wenn wirklich alle Waben und Wabengassen voll mit Bienen belegt sind, ist es Zeit eine zusätzliche Zarge aufzusetzen. Untrügliches Zeichen daß es zu eng wird ist das Hochbauen auf der Oberkante der Rähmchen zwischen Folie und Wabe. Wird die Folie dadurch hochgedrückt, muß schnellstens erweitert werden.

Viele Völker sind aber noch zu schwach für eine Erweiterung.

Wenn z.B. nur 3-5 Waben Brut vorhanden sind, sollte man sie tunlichst noch 7-10 Tage so lassen wie sie sind.

Mittelwände und Baurahmen sollten jetzt gegeben werden, aber immer an und nicht ins Brutnest hineinhängen.

Bei mir hat gestern das erste Volk eine 3. Zarge bekommen, die meisten Völker stehen aber auch noch auf einer Zarge.

Also nicht ungeduldig werden.

Viel Erfolg,

Hans Werner


5. April 2020

Die kühle und nasse Witterung der letzten 10 Tage hat die Natur wieder etwas gebremst so daß wir jetzt fast auf Normalniveau sind. Die Völker haben sich normal weiter entwickelt. Heute war der erste Tag an dem man bedenkenlos auch mal in die Völker hineinschauen konnte.

Ich arbeite z.B. nie an den Völkern wenn die Temperaturen unter 15 Grad (im Schatten) sind.

Was sollte man jetzt tun: Dunkle und auch angeschimmelte  Waben entfernen und durch Mittelwände und 1 Baurahmen ersetzen. Das Brutnest dabei nicht auseinander reißen! 

Auf keinen Fall jetzt schon erweitern, Ausnahme bei einzargigen Völkern, aber nur wenn alle 11 Waben richtig dicht belagert sind.

Wir haben noch keine Tracht, Bienen die ein-und ausfliegen holen Wasser und Pollen.

Bei 2-zargigen Völkern sitzt das Volk in der Regel oben. Ich tausche dann die obere gegen untere Zarge aus. Damit kann das Volk sich für die nächsten 10 Tage nach oben ausdehnen. Die Fluglöcher habe bis auf 2cm eingeengt, den Boden verschlossen. Die Völker brauchen jetzt dringend Wärme weil die Nächte noch frostig sind.

Immer noch Gewichtskontrollen durchführen - ganz wichtig. Siehe Hinweise vom 20.3.

Viel Erfolg

Hans Werner


20.März 2020

Frühlingsanfang - doch so mild der Winter auch war, Frühlingsgefühle kommen zur Zeit nicht auf.

Die Temperaturen liegen leider unter der 10 Grad-Marke, gehen Mitte kommender Woche kurz darüber und dann wieder zurück auf unter 10. Für unsere Bienen zu kalt, sie können kaum ausfliegen um Wasser für die Brut zu holen, geschweige denn um Nektar aus der fast verblühten Weide zu holen. Einige Völker sind dennoch gut entwickelt, für eine Erweiterung ist es allerdings noch zu früh. Stören ist nicht angesagt, Gewichtskontrolle ja. Es wäre fatal wenn jetzt noch Völker verhungern würden. Sollgewicht bei 2 Zargen 21-24 kg, bei 1 Zarge nicht unter 18kg. Notfalls also nachfüttern solange von draußen nichts kommt.

Für Baurahmen ist es auch noch zu früh, einfach die Völker nicht stören. Die Mäusegitter können entfernt werden, sofern die Böden noch nicht gereinigt wurden, jetzt wird es Zeit dies bei einem guten Flugtag zu tun. Starke und schwache Völker kann man gut ausgleichen indem man ihre Standplätze tauscht. Bodeneinlagen sollten jetzt eingelegt werden (Schubladen) die Völker brauchen Wärme, ich enge zusätzlich die Fluglöcher bis auf 3 cm ein.

Viel Erfolg,

Hans Werner


1.März 2020

Die Zeit schreitet voran, die Natur steht eher still. Das ist auch gut so, denn sie war bereits gegenüber den Vorjahren um ca 4 Wochen voraus. Das hat sich etwas relativiert, jetzt mögen es noch ca 2 Wochen sein.

In den Völkern sind bereits etliche junge Bienen geschlüpft, d.h. altersbedingte Verluste und Jungbienen halten sich jetzt die Waage. Der frühe Brutbeginn fördert natürlich auch die Milbenentwicklung und wir können jetzt eigentlich gar nichts dagegen tun. Die erste Maßnahme wäre die Entnahme von Drohnenbrut im Baurahmen, aber das ist noch lange nicht so weit - frühestens Anfang bis Mitte April. Ende März könnte man den Baurahmen einhängen, je nachdem wie die Witterung verläuft. Niemals in, sondern seitlich an das Brutnest hängen.

Was jetzt gemacht werden muß: Gewichte kontrollieren.

Völker auf 2 Zargen im Deutsch-Normal mind. ca 23-25kg,

auf 1 Zarge ca 20 kg müssen jetzt mind. sein. 

Tracht gab es bisher keine, Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckchen haben (für die Bienen) umsonst geblüht.

Die erste Tracht wird die Weide sein - so in ca 3 - 4 Wochen.

Viel Erfolg,

Hans Werner


9.Jan. 2020

Allen Lesern wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr!

Viel Erfolg mit den Bienen und volle Honigtöpfe.

Die Milben- und damit auch die Virenbelastung in den Völkern war z.T. extrem hoch so daß es von Oktober - Dezember zu 

vielen Ausfällen gekommen ist.

Die Völker, die es bis jetzt geschafft haben zu überleben, haben aufgrund der milden Temperaturen bereits wieder mit dem Brüten angefangen.

Milbenbehandlungen sind demnach jetzt sinnlos, sie würden nur unnütz die Bienen schädigen und ihre Lebenserwartung senken.

Der frühe Brutbeginn wird auch am Futtervorrat nagen - ganz wichtig: Gewichts-Kontrolle ab Ende Januar.

Solltet Ihr Fragen haben, ich stehe zur Verfügung - per Telefon oder e-mail.

Kontakte siehe Vorstand.

Hans Werner


7.Dez. 2019

Heute schreibe ich die letzte Anweisung für diese Jahr.

Die Behandlung der Völker mit Oxalsäure steht an. 

Guido Eich schreibt zwar in seinen Monatsanweisungen um Weihnachten herum wäre der richtige Zeitpunkt, aber bei 21 Tagen durchgängig unter 10 Grad sind auch die letzten Brutflächen verschwunden. Der letzte Tag darüber war am 

12. November.

Wir können also getrost mit der Behandlung beginnen.

Wer fertige Mittel gekauft hat ist auf der richtigen Seite, viele Imker mischen sich aber auch selbst mit Granulat und Zucker

die benötigte Mischung an. Gut ist es, wenn die Lösung handwarm in die Wabengassen geträufelt wird und möglichst viele Bienen etwas davon abbekommen.

Ich nehme für die großen Völker 40 ccm, die kleineren bekommen 25-30ccm.

Sinnvoll ist es, nach 1 Woche nachzusehen wie viele Milben gefallen sind. Es ist immer gut zu wissen wie stark seine Feinde sind - um das mal mit militärischen Worten zu sagen.

Ich wünsche allen Lesern, Imker-Kolleginnen und Kollegen ein frohes Weihnachtsfest, alles Gute und viel Erfolg mit der Überwinterung der Völker.

Danke für die positive Resonanz auf meine Hinweise.

Hans Werner


24. Okt. 2019

Eigentlich ist die Arbeit an den Völkern jetzt beendet.

Dennoch: Kontrolle was am Flugloch ein- und ausfliegt wäre gut. Sind das mehrheitlich Wespen, ist das Volk sehr wahrscheinlich am Ende. Varroaschaden. Hier kann man die noch vorhandenen Brutwaben herausnehmen und die Bienen

anderen Völkern zufegen. Die Zargen wegnehmen und die Futterwaben trocken lagern - für Notfälle im zeitigen Frühjahr.

Wenn noch mind. 3 Waben mit Bienen besetzt sind, kann auch das Huckepack-Verfahren angewendet werden. Die eine Zarge wird (mit Absperrgitter getrennt) auf ein starkes Volk oben auf gesetzt. Die obere Zarge sollte auch reichlich Futter haben. Ein Teil der Bienen zieht von unten nach oben und beide Völker kommen über den Winter. Vorausgesetzt, es ist beim kleinen Volk noch eine Königin vorhanden, sonst ist das sinnlos. Die letzte Arbeit die noch ansteht, erfolgt Anfang/Mitte Dezember - die Behandlung mit Oxalsäure. Dazu dann später mehr.

Viel Erfolg,

Hans Werner


1. Okt. 2019

Was muß jetzt noch beachtet werden: 

1. Futterkontrolle - die kpl. Volker wiegen.

    2-zargig mind. 32 kg, wenn´s 40 sind, ist es auch nicht              schlimm. Dann haben die  Bienen noch eine Trachtquelle        entdeckt oder haben bei Nachbarvölkern geräubert. 

   1-zargig mind. 25kg

2. Die Varroa-Behandlung muß jetzt abgeschlossen sein. Alle      Mittel wirken bei Temperaturen unter 15 Grad nicht mehr.

3. Bei Einsetzen der ersten Nachtfröste Mäusegitter                    einsetzen - da wo es von der Bauart der Böden notwendig      ist. Bei Böden mit 8mm Höhe sind die Gitter nicht                    erforderlich.

Viel Erfolg,

Hans Werner


2. Sept. 2019

So langsam sollten alle Völker aufgefüttert sein.

Zielgewicht siehe 11.Aug.

Nachfüttern kann man bis Ende September problemlos.

Das sollte dann aber mit Futter-Sirup geschehen. Für Futterteig wird es zu spät.

Die Milbenbehandlung sollte vor 3-4 Wochen gestartet sein.

Wer noch nichts gemacht hat, läuft Gefahr daß die Beuten leer sind, die Bienen sind einfach weg. Dann waren die Milben bereits richtig aktiv. Gesunde kräftige Völker haben (noch) keine Probleme. Aber auch hier muß präventiv behandelt werden. Ich behandle mit Api Life, die letzte (3.) 

Behandlung erfolgt am 21.9.  (im 3-Wochen-Rhythmus).

Immer den Milbenfall - wie am 11.8. beschrieben -

beobachten.

Viel Erfolg,

Hans Werner


11.Aug. 2019

Die Völker müssen jetzt nach der letzten Schleuderung zumindest einen Teil Futter bekommen haben damit sie nicht verhungern, denn Tracht gibt es nicht mehr.

Das Wetter ist ideal um die Varroa-Behandlung zu starten.

Egal ob mit Ameisensäure oder Api Life, wichtig ist, die Mittel müssen zugelassen sein.

Gleichzeitig über die Bodeneinlage oder Schublade kontrollieren wie der Milbenbefall ist.

5 Milben pro Woche ist ok, mehr deutet auf einen höheren Befall hin, d.h. da muß man dann nach einigen Wochen zusätzlich behandeln. Diese Völker immer im Auge behalten.

Wer die Brutscheune machen will sollte das jetzt auch tun.

Siehe links unter "Varroabehandlung".

Die Gefahr der Räuberei ist vorbei, es reicht wenn bei den Ablegern die Hälfte des Fluglochs geschlossen ist, die großen Völker brauchen keine Einengung.

Motten sind immer noch aktuell, dagegen hilft Essig-Essenz - wie in den Vorwochen beschrieben.

Die vollständige Einfütterung hat noch Zeit, sie sollte aber bis Mitte September abgeschlossen sein.

Zielgewicht bei den Völkern auf 2 Zargen 34 kg, Völker auf 1 Zarge 25 kg.

Wer noch Königinnen tauschen will, kann es jetzt problemlos machen. Es sind nahezu keine Drohnen mehr in den Völkern so daß neue Königinnen gefahrlos über einen Zusatzkäfig eingesetzt werden können. Alte Kö. rausfangen, töten und nach ca 2 Std die junge Dame zugeben. Nach 5 Tagen Kontrolle ob Stifte vorhanden sind - nicht nach der Königin suchen. Das Suchen bringt sie nur in Gefahr.

Viel Erfolg

Hans Werner


18.Juli 2019

Endlich ist das miese Wetter vorbei, das hat uns ne Menge Honig gekostet weil wegen der tiefen Temperaturen nichts

eingetragen wurde. Was jetzt noch kommt ist Kleckertracht,

das reicht gerade so daß die Bienen davon zehren können ohne die Vorräte zu benutzen.

Scheudern ist jetzt angesagt, die Vorräte werden nicht größer!

Sofort danach ca 4kg einfüttern, das reicht bis Ende Juli bis die Hauptfütterung beginnen sollte.

Sinnvoll ist es den Milbenfall zu kontrollieren. Entweder über die Schublade oder eine Bodenwindel (weiße Pappe) auf dem Boden (durch das Flugloch einschieben).

Nach 1 Woche herausziehen, die Milben zählen, notieren, Milben entfernen und wieder einlegen. Dies jede Woche wiederholen. Mehr als 5 Milben pro Woche sollten nicht fallen,

ansonsten ist eine Behandlung - direkt nach der Schleuderung - sehr sinnvoll. Auch wenn keine oder nur sehr wenig Milben zu finden sind - da sind sie und werden uns wie im letzten Jahr noch Ärger genug bereiten.

Behandlung mit Ameisensäure oder 3 x mit Api Life.

Achtung, wir haben viele Wachsmotten in diesem Jahr die auf Wabentürme warten. Um die geschleuderten Waben zu schützen (ich lasse sie nicht auslecken) stelle ich sie Zarge für Zarge aufeinander mit nem umgekehrten Zargen-Deckel

darunter. Obendrauf ein Kunststoffdeckel den ich mit Essig-Essenz fülle. Dieser muß alle 4 Wochen nachgefüllt werden.

Dann noch eine Zargendeckel drauf und der Schutz ist perfekt. Ableger immer noch leicht füttern damit die Königin stiftet. Wer hat, mit Futterteig der auf die Rähmchen gelegt wird - faustgroß, Ideal sind Deckel mit Futterkammer, wer diese nicht hat kann ne leere Zarge aufsetzen.

Viel Erfolg,

Hans Werner


5. Juli 2019

Die Trachtzeit ist blitzartig vorüber. 3 Tage in Folge nur Abnahmen, es könnte geschleudert werden, der Wassergehalt ist unter 17%, der Honig ist leicht zäh und etwas dunkel, geht aber noch gut durch die Siebe.

Weiselzellen werden nicht mehr gebildet, es sein denn ein Volk will noch umweiseln. Das ist zu erkennen wenn nur 2-3 WZ gemacht werden. Dann eine lassen (oder auch 2), es sei denn man will die Situation nutzen und eine Zuchtkönigin einsetzen. Dazu dann die alte Königin herausfangen und 24 Std. in einen Käfig sperren. Dann die alte Dame herausnehmen und die junge im Käfig zusetzten - zunächst 24 Std. verschlossen lassen und dann erst den Verschluß des Käfigs öffnen und die junge Dame freifressen lassen. Kontrolle erst nach 3-4 Tagen.

Es ist Wachsmottenzeit. Wabentürme mit Essig-Essenz oben unter dem Deckel schützen. Dazu den Deckel eines Glases umgekehrt auf die Waben legen und auffüllen. Nach 4 Wochen wieder auffüllen, weil Essig verdunstet ist.

Nach dem Schleudern - je nach Trachtlage - evtl. etwas nachfüttern. Nicht vergessen die letzten Baurahmen mit verdeckelten Drohnenlarven entfernen. Neue werden nicht mehr gebaut, die Drohnenschlacht bei den Altvölkern steht kurz bevor.

Was manchmal zu sehen ist: Ein Bienenbart - spez. bei höheren Temperaturen sammeln sich Bienen in einer kleinen oder größeren Traube am Flugloch - es ist ihnen zu warm in der Beute und die Bienen sind (leider) überflüssig. Bei Regen verhungern und verklamen sie oft. Man kann sie retten indem man das Flugloch etwas erweitert oder sie abfegt und bei einem kleinen Ableger zulaufen läßt.

Viel Erfolg, Hans Werner


26.Juni 2019

Wir haben Traumwetter und somit auch gute Trachtverhältnisse. Gewichtzunahmen um die 2 - 4 Kg  pro Tag.

Über Nacht wird Feuchtigkeit verdunstet, aber 1,5 - 3 Kg dürften netto bleiben.

Das bedeutet daß die Völker wieder Platz benötigen. Das steuern wir mit dem Honigraum damit der/die Brutraum/Bruträume nicht verhonigen und die Völker vom Schwarmtrieb der jetzt nahezu erloschen ist, verschont bleiben. Dazu bei der wöchentlichen Kontrolle die Völker hinten kurz anlupfen, dann spürt man in etwa das Gewicht

und kann entscheiden ob es so bleiben kann oder der Raum erweitert werden muß. Wer unsicher ist, schaut hinein.

Schleudern ist jetzt überhaupt nicht angesagt, der Wassergehalt ist viel zu hoch.

Brutwaben sollten jetzt nicht mehr entnommen werden. Die Bienen, die ab Anfang Juli schlüpfen, werden Winterbienen

und die brauchen die Völker um stark in den Winter zu gehen.

Mittelwände nur noch in die Ableger geben, die bauen sie noch aus, Vollvölker ignorieren sie.

Völker die deutlich unter Durchschnitt liegen sollten in den kommenden Wochen eine neue Königin bekommen, sie werden nicht besser, sondern bauen immer mehr ab.

Nach 2 Jahren geht´s nur noch abwärts.

Viel Erfolg,

Hans Werner


14.Juni 2019

Wir haben fast keine Tracht obwohl Himbeere, Brombeere, Schneebeere, Kornblume und Faulbaum blühen. Teilweise auch schon der Weißklee. Wer diese Blühpflanzen in der Nähe hat, kann sich glücklich schätzen. Wer von alledem nichts hat, sollte zumindest bei den Ablegern, mit Futterteig zufüttern.

Damit simuliert man eine Tracht und die Völker entwickeln sich besser. Geschleudert werden diese Völkchen ohnehin nicht. Solange Ableger noch keine verdeckelte Brut haben, kann man sie sehr schön mit Milchsäure behandeln und damit milbenfrei machen.

In gut 1 Woche wird die Linde blühen, dann wird es wieder 

besser mit allen Völkern, denn sie gehen noch mal gut in Brut.

Die Schwarmgefahr ist noch nicht ganz vorbei, wird aber stetig geringer. Kontrolle ist wöchentlich notwendig.

Wichtig ist auch nach wie vor der Austausch der Baurahmen mit verdeckelten Drohnenmaden. Wer das nicht macht, fördert die Milbenvermehrung.

Weiterhin viel Erfolg!

Hans Werner


5.Juni 2019

Der Honig aus Frühtracht oder Raps dürfte in der Zwischenzeit überall geschleudert sein.

Da das Wetter im Mai nicht mitgespielt hat, liegen die Erträge erheblich unter dem langjährigen Mittel.

Die Ableger entwickeln sich jetzt bei gutem Wetter gut, noch können welche gebaut werden, ab 21.6. sollte man keine Brutwaben mehr entnehmen. Bei Regenwetter und kühler Witterung müssen Ableger leicht gefüttert werden, sie danken es einem mit zügiger Entwicklung.

Die Königinnenzucht klappt jetzt auch, nachdem es im Mai

recht schwierig war und der Zuchtstoff nur sehr spärlich angenommen wurde. 

Was ist zu tun? Nach wie vor wöchentliche Kontrolle auf Weiselzellen. Wir haben ein Schwarmjahr.

Wenn im oberen Brutraum keine Zellen sind, braucht man den unteren nicht weiter kontrollieren. Wenn viele Zellen angesetzt sind, ist es ratsam die Königin mit 3-4 Brutwaben aus dem Volk herauszunehmen und damit einen Ableger zu bilden. Im Altvolk 2 Zellen stehen lassen. Der Schwarmtrieb ist dann erloschen, ansonsten schwärmt das Volk trotz entnommenen Brutwaben.

Schwärme wollen bauen. Wenn, dann nur auf Mittelwände setzen. Ein Schwarm baut locker 11 Stück in einer Woche aus.

Mittelwände werden jetzt nur noch von den Ablegern ausgebaut. Die Altvölker bekommen geschleuderte helle Honigwaben in den Brutraum. Waben mit Honig hängt man permanent in den Honigraum.

Baurahmen nicht vergessen um die Milben zu reduzieren.

Viel Erfolg im weiteren Verlauf des Jahres.

Hans Werner


22. Mai 2019 Die Probleme mit der kalten Witterung halten an. Das hat zur Folge daß der Ertrag aus Raps und Frühtracht deutlich 

geringer ausfällt als im Durchschnitt der letzten Jahre. Die Königinnen sind in erheblichem Maße außer Brut 

gegangen. Jetzt legen sie wieder normal, aber es fehlen 

demnächst Bienen in den Völkern. Der Vorteil: Die Schwarmneigung wird geringer, ist aber 

immer noch da. Wöchentliche Kontrolle muß sein. Die Zellen sitzen häufig 

sehr versteckt zwischen Rähmchen und Wabe also genau hinschauen. Es ist jetzt Gelegenheit Ableger zu bilden, das senkt die 

Schwarmneigung und man kann Mittelwände hinzugeben. 

Wenn ein Volk bereits Weiselzellenhat, diese natürlich 

entfernen und keine Mittelwände geben, sondern geschleuderte honigfeuchte Waben damit die Königin sofort 

wieder legen kann. Ansonsten haben wir durch diese erneute Kältephase jetzt einZeitfenster um den Honig zu schleudern. 

Es ist seit Montag nahezu kein Nektar hinzugekommen, so 

daß der Honig reif ist und der der Wassergehalt stimmt ­ unabhängig ob die Waben verdeckelt sind oder nicht. Bei den Ablegern schlüpft 14 Tage nach der Bildung eine 

junge Königin. Diese fliegt nach 5 Tagen aus und beginnt weitere 5 Tage 

später mit der Eilage. Viel Erfolg in diesen sehr schwierigen Wochen. 

Hans Werner 


11.Mai 2019 Die kalten Tage wollen nicht aufhören. Das hat Folgen. 1. Kaum Tracht seit 10 Tagen, dadurch 

Gewichtsabnahme. 2. Der bereits eingetragene Honig ist schleuderfähig mit ca 17% Wassergehalt ­ die Waben müssen nicht verdeckelt sein. 

3. Die Königinnen haben das Stiften erheblich reduziert 4. Die Völker könnten sehr leicht in Schwarmstimmung 

kommen wenn  keine Brutwaben entnommen werden. Es ist jetzt die ideale Zeit Ableger zu bilden. 

Die Jungbienen die in den nächsten 14 Tagen schlüpfen sind für die Rapstracht nicht 

mehr relevant. Nach dem Raps kommt Leerlauf, also raus mit verdeckelten 

Brutwaben. 5 - 8 können es gerne sein. 

Die gebildeten Ableger kann man im Spätsommer oder 

im Frühjahr  wieder mit schwachen Völkern vereinigen. Was ist weiter zu tun: Wöchentliche Kontrolle der Baurahmen,und des oberen Brutraums auf vorhandene Weiselzellen. 

Wenn oben keine sind, sind unten auch keine. 

Die Kontrolle unten kann man sich dann sparen. Der Raps hat den Höhepunkt seiner Blüte überschritten, noch ca 10 Tage, dann wird er grün und das war´s dann.... Trotzdem viel Erfolg in dieser etwas schwierigen Phase. 

Viel Erfolg,

Hans Werner 


1.Mai 2019 Es ist deutlich kühler geworden und es wird noch kühler. Kaum noch Bienenflug und die, die fliegen, holen Wasser für die Brut. Es kommt jetzt 1 Woche kein Nektar dazu. Die Bienen nutzen solche Pausen, um den bereits eingetragenen Nektar in Honig umzuwandeln und oben abzulagern. Das bringt Platz in den Bruträumen für die Eilage der Königin. Vor Mittwoch 8.5. sollte man jetzt nicht mehr die Völker öffnen. Es ist einfach zu kalt. Wer mit genügend Raum vorgesorgt hat, braucht sich auch um Schwarmstimmung keine Gedanken machen. Jetzt haben wir 1 Woche Ruhe und können überlegen was dann zu tun ist, z.B. Ablegerbildung zwecks Vermehrung der Völkeranzahl und gleichzeitig zur Schwarmverhinderung. Blühendes Rapsfeld ­ unsere Haupttracht im Mai Blühstreifen zwischen den Feldern ­ unser Wunsch Biene im Anflug auf Kirschblüte 24/05/2019 www.imkerverein-trittau.de - Arbeitsanweisungen www.imkerverein-trittau.de/Arbeitsanweisungen 2/39 Übrigens: Gestern bekam ich die Info daß es einen Schwarm gegeben hat..... 

Viel Erfolg. 

Hans Werner

 

Blühendes Rapsfeld

Blühendes Rapsfeld - unsere Haupttracht im Mai


Biene im Indischen Springkraut

Wespe u. Biene - Freunde???

Blühstreifen zwischen den Feldern - unser Wunsch


Biene im Anflug auf Kirschblüte